Aachener Woche vom 11.April 2004

Von Aleppo nach Coucy – vom Orient zum Okzident
GIB stellt im Haus der Architekten in Düsseldorf aus


Auch Ausstellungen in USA und Kanada in Planung

Aachen/ Düsseldorf (red).
Burgen und Bazare - Mittelalterliche Lebensformen des Vorderen Orients, unter diesem Titel bereitet die Gesellschaft für Internationale Burgenkunde Aachen e.V. (GIB) unter Leitung des 1.Vorsitzenden Dipl.-Ing. Bernhard Siepen eine faszinierende Ausstellung vor, die in die geheimnisvolle Welt der Levante entführen wird. Damit knüpft die GIB an ihre viel ­bewunderte Ausstellung Französische Donjons an, die noch immer ein großes Publikum in ganz Deutschland und im europäischen Ausland anzieht. Nach dem großen Erfolg im Archäo­logischen Museum der Stadt Frankfurt am Main ist die Ausstellung zurzeit auf der Plassenburg in Kulmbach zu bewundern.
Vom 29. April bis 16.Juni 2004 wird die GIB Französische Donjons im neu errich­teten Haus der Architekten, dem Sitz der Architektenkammer NRW zeigen und zugleich einen Einblick in die Arbeit an ihrer neuen Ausstellung geben können.  Bezüge

 

Mit einer eigens für Düsseldorf ausgearbeiteten Präsentation „Von Aleppo nach Coucy“ wird die GIB Orient und Okzident zusammenbringen und die vielfältigen zwischen der Architektur der Kreuzfahrerzeit im Nahen Osten und in Europa deutlich machen.
Einer der größten Warenumschlagplätze war damals der Bazar von Aleppo, von dem die GIB gerade einen „kleinen“ Ausschnitt im Maßstab 1 : 25 auf einer Fläche von 4 x 4 m nachbaut.

Gute Kontakte

Die Kreativität und handwerkliche Umsetzung künstlerischer Elemente innerhalb des Modells und die lebensechte Fertigung von Bazarutensilien und Figuren durch Praktikant Vladimir Dojan und seine Vorgängerinnen, alles Schüler(innen) der Fach­oberschule für Gestaltung (FOS), beweisen, wie sich die Praktikanten – immerhin 16 waren es in den letzten Jahren – berufsqualifizierend einbringen können.
Der gute Kontakt zur IHK, zur FOS und den Ausgangsschulen in Aachen führten in den letzten Jahren zu exzellenten Ergebnissen.

 Schon vor Beginn ihres einjährigen Praktikums ließen sich Karina Kisza und Peter Jonca  von Herrn Siepen zur Mitarbeit gewinnen.
Ministerpräsident Peer Steinbrück hat die Schirmherrschaft über die neue Wanderausstellung Burgen und Bazare übernommen, die ab September 2005 im Archäologischen Museum der Stadt Frankfurt am Main Premiere feiert.
Von 2.April bis 4.September 2006 wird die GIB ein zweites Mal im Museum der National Geographic Society in Washington D.C.  ausstellen und arbeitet daran, snschließend auf USA-Kanada-Tournee gehen zu können. Ohne ehrenamtliche Helfer und Sponsoren geht es jedoch nicht! Schreinermeister i.R. Heinrich Barth und andere Helfer tragen seit über einem Jahr dazu bei, dass ein Ergebnis zustande kommt, das die Qualität des berühmten Modells Donjon von Coucy erreicht, wenn nicht übertrifft. Fachwissenschaftler begleiten die Arbeit mit sachkundigen Beiträgen, so dass das Redaktionsteam ( Dr. Mathias Piana und Frank Pohle M.A.) einen gewichtigen Katalog zusammenstellen kann.

       
        Das Modell der Burgenkundler. Die Größe läßt erahnen,  wenn man die
        Relation zum Menschen sieht.